In einer Aussendung an die Mitglieder nimmt der Bundesvorsitzende zum Wahlausgang Stellung. Hier heißt es unter anderem, dass das schlechte Ergebnis vom 27. September 2009 auch etwas Gutes hat: Es zwingt die Republikaner, neue Wege zu bestreiten. Ein „Weiter-So“ wie bisher, darf es nicht geben. Die Republikaner müssen sich neu als eine rechts-demokratische Partei präsentieren, die sich von den verstaubten Klischees von gestern nachvollziehbar befreit haben. Sie müssen die Diffamierung durch die Medien mit einem neuen Image durchbrechen.
An diesem Projekt wird bereits im Präsidium mit aller Kraft gearbeitet. Vieles steht auf dem Prüfstand. Die Republikaner müssen ihr Erscheinungsbild und ihr Programm grundlegend überarbeiten und aktualisieren. Und sie müssen auf einem Bundesparteitag den Neustart für jeden erkennbar demonstrieren.
Ihr politischer Ansatz ist nach wie vor richtig. Aber die Republikaner müssen die Sorgen und Probleme aufgreifen, die unsere Zeit bestimmen. Mit den Themen der Neunziger Jahre gewinnen sie keinen Blumentopf mehr.
Die Bürger stellen besorgte Fragen, und erwarten Antworten z. B.
- wie die Staatsverschuldung, Wirtschafts- und Finanzkrise in den Griff zu bekommen ist
- die drückende Steuerlast gesenkt werden kann
- das Gesundheitswesen wieder leistungsfähig und bezahlbar wird
- Bürgerrechte wirklich Bürgerrechte sind
- wie die Altersversorgung für die junge Generation gewährleistet und
- wie ein drohender sozialer Abstieg und Wohlstandsverlust vermieden werden kann.
Deshalb lautet die Devise: Ärmel aufkrempeln und manches umkrempeln.
Die Republikaner sind nicht am Ende – wie einige frohlocken – sondern erst am Anfang!